11.01.2020

Artikel über Schulbesuch im Deutschen Windkraftmuseum

Das Diepholzer Kreisblatt sowie das Westfalen Blatt haben am Freitag über den Besuch von sieben Schülern der Natur-Geschichte-AG der Birger-Forell-Sekundarschule aus Espelkamp berichtet.

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Quelle: Westfalen-Blatt
Quelle: Diepholzer Kreisblatt

 

13.12.2019

Bericht im Diepholzer Kreisblatt

Das Diepholzer Kreisblatt hat die Ankunft der Enercon E-40 (siehe vorheriger Beitrag) als Hauptthema für einen Artikel über das Deutsche Windkraftmuseum aufgegriffen. Ebenso thematisiert wird der Plan des Stemweder Vereins, das Informationsgebäude des ehemaligen Jade-Windparks zu übernehmen.

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Quelle: Diepholzer Kreisblatt

 

22.11.2019

Enercon E-40: Ein Gigant kommt zum Deutschen Windkraftmuseum

Das Deutsche Windkraftmuseum ist wiedereinmal um ein Exponat reicher. Dieses Mal ist es eine sehr besondere WKA, welche in den 1990er-Jahren die deutsche wie auch die internationale Windszene kräftig aufgemischt hat. Die E-40 von Enercon, war mit 500kW Leistung und einem serienmäßigen Ringgenerator die Sensation schlechthin bei ihrer Markteinführung im Jahr 1993. Vorher gab es keine vergleichbare WKA, welche in dieser Leistungsklasse auf ein Getriebe verzichtet hatte.

Demontage des Rotors. Foto: Schulz
Die Gondel auf dem Weg zum Museumsgelände. Foto: Winkelmann

Auch für Enercon war die E-40 mehr als ein Meilenstein. Bedeutete sie nicht nur den gewagten technologischen Sprung von konventionellen Getriebeanlagen hin zu getriebelosen WKAs. Sie war auch der erste internationale und kommerziel äußerst erfolgreiche Durchbruch für das Auricher Unternehmen.

Absenken des Rotors auf den Boden. Gut zu erkenn ist hier der Ringgenerator. Foto: Schulz

Das Exemplar in Stemwede stammt aus dem Jahr 1995 und ist somit eine E-40 5.40 mit 65m Nabenhöhe, Stahlrohrturm und 40m Rotordurchmesser. Die Anlage stand in direkter Nähe zum damaligen Testfeld des Deutschen Windenergieinstituts DEWI, welches sich in Wilhelmshaven-Sengwarden befand.

Das DEWI-Testfeld im Frühling 1997. Auf der rechten Seite ist die E-40 zu erkennen. Foto: A. Jaeger

Von dieser „ursprünglichen“ E-40 wurden allein bis 1999 mehr als 1000 Exemplare gefertigt. Sie gilt somit als erfolgreichste WKA im Deutschland der 1990er – noch vor der TW600 von Tacke. Zudem hat diese WKA bewiesen, dass Ringgeneratoren für Windkraftanlagen massentauglich sind und den technischen Anforderungen standhalten. Somit hatten konventionelle Getriebeanlagen eine „neue Konkurrenz“.

Ab den späten 1990er-Jahren wurden Nachfolgemodelle eingeführt mit größerem Durchmesser und höherer Nennleistung (z.B. E-40 6.44) sowie der berühmten „Eiform“ als Gondeldesign.

Ermöglicht wurde dieser Transfer durch das Engagement von Museumsmanager Jaeger sowie der Firma Enercon, der an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt wird für diese besondere Leistung gegenüber dem Deutschen Windkraftmuseum!

 

15.11.2019

Jade-Windpark: Besuch in einem ehemaligen Pionierwindpark

Am 14. November trafen sich drei Mitglieder des Deutschen Windkraftmuseums mit Vertretern der GEW im futuristischen Gebäude des ehemaligen Jade-Windparks bei Wilhelmshaven.

Dabei ging es um die grundsätzliche Absicht, das stillgelegte Gebäude zu demontieren und am Standort Stemwede als Teil des Deutschen Windkraftmuseums wieder zu errichten.

Das nicht mehr genutzte Gebäude ist der letzte noch vorhandene Teil des ehem. Jade-Windparks. Foto: Chr. Schulz

Das Gebäude wurde in den späten 1980er-Jahren als Teil des damals neuen und spektakulären Jade-Windparks erbaut. Kern des damaligen Windparks waren drei Einblatt-Rotoren vom Typ Monopteros-50, welche von MBB gefertigt wurden. Mit 640kW Nennleistung und 56m Durchmesser waren sie die größten Einblatt-Anlagen, die die Windbranche jemals weltweit gesehen hat.

Der Jade-Windpark mit den MBB Monopteros-50 und dem Aeolus II im Frühling 1997. Foto: A. Jaeger

Im Jahr 1993 wurde der Jade-Windpark durch eine 3MW Zweiblatt-Anlage erweitert. Der Aeolus II von Kvaerner/MBB war die vierte weithin sichtbare Großanlage, diente als Prototyp und verlieh dem Jade-Windpark noch mehr Exklusivität.

Im eingangs genannten Gebäude konnten sich Besucher von allen vier Maschinen ein genaues Bild machen sowie Betriebsdaten live abfragen. Zudem wurde über die Windenergie allgemein informiert.

Wilfried Winkelmann und Christian Schulz mit Vertretern der GEW. Im Hintergrund die Schaltschräncke und Infotafeln über die Monopteros-Anlagen. Foto: A. Jaeger

Alle WKAs des Jade-Windparks sind zwischen 2001 und 2008 verschwunden. Daher ist die Erhaltung des noch vorhandenen Gebäudes von hoher Bedeutung.

Bei diesem ersten Treffen kam von beiden Seiten ein positives Signal. Sowohl die GEW als auch das Deutsche Windkraftmuseum sehen eine Chance zum Transfer und zur Erhaltung dieses Gebäudes. Es sind weitere Schritte in diese Richtung geplant.

Das Deutsche Windkraftmuseum dankt den Vertretern der GEW für dieses erste gelungene Zusammenkommen.

 

12.11.2019

Artikel im Westfalen Blatt und Diepholzer Kreisblatt

Über die aktuellen Entwicklungen im Deutschen Windkraftmuseum haben die Regionalzeitungen Westfalen Blatt und Diepholzer Kreisblatt berichtet. Inhaltlich geht es primär um die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Verein und einer Berliner PR-Agentur zwecks weiterer Profesionalisierung und Erhöhung des Bekanntheitsgrads.

Das Deutsche Windkraftmuseum bedankt sich für die Berichterstattung.

Quelle: Diepholzer Kreisblatt
Quelle: Westfalen Blatt

 

04.11.2019

Schul-AG  besucht
Deutsches Windkraftmuseum

Am letzten Donnerstag, dem 31.Oktober, machten sich die Schüler der Natur-Geschichte-AG der Birger-Forell-Sekundarschule aus Espelkamp auf den Weg zum Deutschen Windkraftmuseum. Die Besucher wurden im Museum von Wilfried Winkelmann empfangen und sogleich entlang der Exponate durch das Freigelände geführt.

Im Anschluss gab es eine Einführung zur  Umwelt- und Klimaschutz-Problematik und zur Energiewende. Dann ging es weiter zu einem Modell einer historischen, „alten“ Windmühle, an dem Wilfried Winkelmann Themen wie Windrichtung, Windstärke und den früheren Betrieb einer Windmühle zum Mehl Mahlen altersgerecht erläuterte.

Anschließend begab sich die Gruppe zu den historischen Windkraftanlagen, die in Sichthöhe betrachtet werden können. So war für die Schüler ein Einblick in die Technik der Maschinenköpfe  möglich.

Zur Überraschung der jungen Besucher gab es auch etwas Praktisches zu tun. Es wurden unter Anleitung Windkraftmodelle zusammengebaut und nach Bauanleitung Windkraftanlagen aus Pappe zusammengesetzt, die anschließend mit nach Hause genommen werden konnten.
Schließlich gab es für jüngere Geschwisterkinder der Schüler auf Wunsch Ausmalhefte und auch Windenergie-Broschüren zum Mitnehmen, die vom Bundesverband Windenergie aus Berlin zur Verfügung gestellt worden waren. Die begleitende Lehrerin Stephanie Sundermeier kündigte bereits an, dass es am Tag der offenen Tür der Sekundarschule über den Besuch im Windkraftmuseum einen Informationsstand der AG geben wird. Abschließend bedankte sich Wilfried Winkelmann für den Besuch und das sehr interessierte Mitwirken der Kinder.

Die Schul-AG auf dem Museumsgelände.

 

20.08.2019

Artikel in Wind Power Monthly

In der August-Ausgabe von „Wind Power Monthly“ wird auf vier Seiten die Arbeit des Deutschen Windkraftmuseums e.V. ausführlich in englischer Sprache beschrieben.

Eines der Exponate des Vereins (WKA Trebur) hat es zudem auf die Titelseite geschafft (linke Hälfte).

Titelseite der aktuellen Wind Power Monthly-Ausgabe von August 2019. Quelle: Wind Power Monthly, London.

Es ist der erste internationale Bericht über den Verein und wird weltweit vom Fachpublikum gelesen werden.

Wind Power Monthly erscheint seit 1985 und gilt seit vielen Jahren bereits als die führende internationale Fachzeitschrift im Windenergiebereich.

Das Deutsche Windkraftmuseum bedankt sich herzlichst bei allen Beteiligten für diesen Meilenstein in der Kommunikation des Vereins!

Der gesamte Artikel kann nachfolgend als PDF-Datei heruntergeladen werden:

2019_Aug – WindPower monthly-DWM