Über uns

Hintergrund

Die Windenergie hat in Deutschland in den vergangenen 25 Jahren einen beispiellosen Aufstieg erlebt. Sie sichert nicht nur viele Arbeitsplätze, sondern auch eine umweltfreundliche Stromversorgung Deutschlands. Somit ist die deutsche Windenergiebranche zu einem wichtigen Industriezweig geworden, der zukunfsfähig und gesellschaftlich relevant ist. Der Verein Deutsches Windkraftmuseum e.V. basiert auf dem 1997 gegründeten ehemaligen Mühlenheider Windkraftmuseum e.V. Dessen Ziel ist es, die geschichtlichen Wurzeln der modernen Windenergienutzung in Deutschland zu sichern, zu dokumentieren und der Öffentlichkeit erlebbar zu machen. Die aktuelle Sammlung der Exponate des Museums ist einzigartig und in ihrer Gesamtheit weltweit einmalig.

Kernaufgabe

Doch es handelt sich auch um eine sehr dynamische und schnelllebige Branche. Viele Windkraftanlagen aus der Pionierzeit sind bereits verschwunden. Für das Deutsche Windkraftmuseum ist es von oberster Priorität, sich mit eben diesen Wurzeln dieser dynamischen und faszinierenden Branche zu befassen. Windkraftanlagen aus den 1980er und 1990er Jahren bilden den Grundstein für den heutigen Erfolg der Windenergie in Deutschland. Sie zu bewahren und zu pflegen ist die Kernaufgabe des Museums.

 

Leitbild

Auch wenn das Museum im Umfeld der „Westfälischen Mühlenstraße“ arbeitet und die Mehrzahl der Exponate der deutschen Windkraftgeschichte entstammen, ist das Engagement nicht auf Regionen, Länder,
Hersteller, Wirkprinzipien oder sonstige Maßgaben beschränkt. Es ist ein international ausgerichtetes, offenes, nur seinem Leitbild und den Beschlüssen der Vereinsmitglieder verpflichtetes Museum.

Kooperationen

Es bestehen Kontakte zu allgemeinbildenden Schulen, Fachhochschulen und Universitäten. Unterstützt wird das Museum seit 2018 durch einen Wissenschaftlich-Technischen Beirat. Gegenwärtig formiert sich zusätzlich ein pädagogischer Arbeitskreis zur Organisation von Führungen. Auch werden Exponate für andere Ausstellungen oder
Veranstaltungen zeitlich begrenzt verliehen.
Das Deutsche Windkraftmuseum wendet sich an eine breite Öffentlichkeit.In Frage kommen daher insbesondere Schulklassen, Studenten, angehende Ingenieure und Techniker, die heute im Windkraftbereich tätig sind, aber die Anfänge der Branche kaum mehr kennen. Für Gruppen bietet das Museum nach vorheriger Absprache Räume für Tagungen und Versammlungen an.