Über die aktuellen Entwicklungen im Deutschen Windkraftmuseum haben die Regionalzeitungen Westfalen Blatt und Diepholzer Kreisblatt berichtet. Inhaltlich geht es primär um die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Verein und einer Berliner PR-Agentur zwecks weiterer Profesionalisierung und Erhöhung des Bekanntheitsgrads.
Das Deutsche Windkraftmuseum bedankt sich für die Berichterstattung.
Am letzten Donnerstag, dem 31.Oktober, machten sich die Schüler der Natur-Geschichte-AG der Birger-Forell-Sekundarschule aus Espelkamp auf den Weg zum Deutschen Windkraftmuseum. Die Besucher wurden im Museum von Wilfried Winkelmann empfangen und sogleich entlang der Exponate durch das Freigelände geführt.
Im Anschluss gab es eine Einführung zur Umwelt- und Klimaschutz-Problematik und zur Energiewende. Dann ging es weiter zu einem Modell einer historischen, „alten“ Windmühle, an dem Wilfried Winkelmann Themen wie Windrichtung, Windstärke und den früheren Betrieb einer Windmühle zum Mehl Mahlen altersgerecht erläuterte.
Anschließend begab sich die Gruppe zu den historischen Windkraftanlagen, die in Sichthöhe betrachtet werden können. So war für die Schüler ein Einblick in die Technik der Maschinenköpfe möglich.
Zur Überraschung der jungen Besucher gab es auch etwas Praktisches zu tun. Es wurden unter Anleitung Windkraftmodelle zusammengebaut und nach Bauanleitung Windkraftanlagen aus Pappe zusammengesetzt, die anschließend mit nach Hause genommen werden konnten.
Schließlich gab es für jüngere Geschwisterkinder der Schüler auf Wunsch Ausmalhefte und auch Windenergie-Broschüren zum Mitnehmen, die vom Bundesverband Windenergie aus Berlin zur Verfügung gestellt worden waren. Die begleitende Lehrerin Stephanie Sundermeier kündigte bereits an, dass es am Tag der offenen Tür der Sekundarschule über den Besuch im Windkraftmuseum einen Informationsstand der AG geben wird. Abschließend bedankte sich Wilfried Winkelmann für den Besuch und das sehr interessierte Mitwirken der Kinder.
In der August-Ausgabe von “Wind Power Monthly” wird auf vier Seiten die Arbeit des Deutschen Windkraftmuseums e.V. ausführlich in englischer Sprache beschrieben.
Eines der Exponate des Vereins (WKA Trebur) hat es zudem auf die Titelseite geschafft (linke Hälfte).
Titelseite der aktuellen Wind Power Monthly-Ausgabe von August 2019. Quelle: Wind Power Monthly, London.
Es ist der erste internationale Bericht über den Verein und wird weltweit vom Fachpublikum gelesen werden.
Wind Power Monthly erscheint seit 1985 und gilt seit vielen Jahren bereits als die führende internationale Fachzeitschrift im Windenergiebereich.
Das Deutsche Windkraftmuseum bedankt sich herzlichst bei allen Beteiligten für diesen Meilenstein in der Kommunikation des Vereins!
Der gesamte Artikel kann nachfolgend als PDF-Datei heruntergeladen werden:
In der neuesten Ausgabe der “Neuen Energie” wird die zukünftige Unterstützung des Deutschen Windkraftmuseums durch den Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) thematisiert.
Der Verein bedankt sich sowohl bei der Neuen Energie für diesen Beitrag als auch beim BWE für sein Engagement.
Direkt aus dem Hause Enercon in Aurich ist der Triebstrang einer Enercon E-17 mit 80kW Nennleistung diese Woche zum Mühlenheider Windkraftmuseum geliefert worden.
Bei der E-17 handelt sich um eine der ersten nennenswert erfolgreichen Windkraftanlagen Enercons, da von dieser Baureihe (E-17/E-18) über 100 Maschinen in verschiedenen Versionen gebaut wurden. Nach der Markteinführung 1987 wurde diese 80kW-Maschine bis Mitte der 1990er-Jahre produziert.
Eine Enercon-17, 80kW in Eidersperrwerk, 2014. Foto: Arne Jaeger
Aus museumspädagogischer Sicht ist dieser Maschinentriebstrang, der ohne Gondelverkleidung auf Augenhöhe besichtigt und berührt werden kann, besonders interessant. Alle wichtigen Komponenten einer modernen WKA können direkt besichtigt werden, ohne dass die Gondelverkleidung im Weg ist.
Für dieses Projekt war einiger Organisationsaufwand angefallen, der von Museumsmanager Jaeger geleistet wurde. Der Transport des 5000kg schweren Objekts wurde von Herrn Nobbe aus Twiehausen übernommen, welcher das Museum ebenfalls gerne unterstützt.
Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich herzlich bei der Firma Enercon für diese Spende!
Wir bedanken uns insbesondere bei den Mitarbeitern für die freundliche Unterstützung und den insgesamt reibungslose Ablauf!
Einige Mitglieder des Mühlenheider Windkraftmuseums haben in den vergangenen Wochen ein Spielhaus für den Oppendorfer Kindergarten auf dem Museumsgelände zusammengebaut. Die Aufstellung des Spielhauses am endgültigen Bestimmungsort auf dem Gelände des Kindergartens erfolgt in der 28. und 29. Kalenderwoche durch Vereinsmitglieder. Tatkräftige Helfer werden hierfür noch benötigt da das Objekt sehr schwer ist. Finanziert wurde das Projekt von lokalen Windparkbetreibern.
Das Spielhaus mit Vereinsmitgliedern und Windparkbetreibern.
Vor zwei Tagen ist das Mühlenheider Windkraftmuseum um eine Windkraftanlage reicher geworden. Dieses Mal ist eine der ersten Kukate-Anlagen aus den frühen 1980er-Jahren eingetroffen.
Hierbei handelt es sich um solide, rein mechanisch laufende WKAs im Bereich bis 10kW, welche mit wenig Aufwand von Kleinbetrieben oder Einzelpersonen selbst hergestellt werden können. Auch für Anwendungen in Entwicklungsländern ist das Konzept der Kukate-Anlagen vorgesehen.
Möglich geworden ist diese Aktion durch Vereinsmanager Jaeger, der auch den Transport der Anlage persönlich übernahm. Der Eigentümer, Herr Droste aus Diepenau, ist selbst aktives Mitglied im Mühlenheider Windkraftmuseum und war – nach einem Havarieschaden seiner WKA – mit der Überführung dieser zum Verein sofort einverstanden.
Die Kukate-Anlage in Diepenau, 2016. Foto: A. Jaeger
Im Rahmen der diesjährigen Delegiertenversammlung des Bundesverbandes Windenergie e.V. (BWE) auf der Hannover Messe haben der Vereinsvorsotzende Friedrich Bosse und Dr. Jochen Hennig vom Deutschen Technikmuseum Berlin das Mühlenheider Windkraftmuseum dem BWE vorgestellt. Vor etwa 300 geladenen Gästen wurden die bisherigen Errungenschaften als auch die zukünftigen Ziele des Mühlenvereins erläutert. Der Vortrag stieß auf positive Resonanz. Desweiteren konnten neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden.
Vorsitzende Friedrich Bosse (l.) und Dr.Jochen Hennig auf der BWE-Sitzung. Foto: H. Bartelt
Am vergangenen Freitag bekam das Mühlenheider Windkraftmuseum Besuch sowohl aus Berlin als auch aus den Niederlanden. Dr Jochen Hennig vom Deutschen Technik Museum Berlin wie auch der renommierte Fachjournalist Eize de Vries aus Amersfoort bekamen bei gutem Wetter eine intensive Rundführung duch das Vereinsgelände. Es wurden sowohl die unterschiedlichen WKA-Typen und Entwicklungen besprochen, als auch eine mögliche zukünftige Kooperation zwischen dem Verein und dem Technikmuseum aus Berlin. Beide Besucher betonten die Besonderheit dieser stets wachsenden Sammlung an Windkraftanlagen, wie auch die Notwendigkeit für mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung zu sorgen.
V.l.n.r.: Vereinsmanager Jaeger, Eize de Vries, Schatzmeister Schulz, stellv. Vorsitzende Winkelmann und Dr. Hennig. Foto: J. OelkerEize de Vries (l.) im Fachgespräch mit Vereinsmanager Jaeger. Foto: J. Oelker