Direkt aus dem Hause Enercon in Aurich ist der Triebstrang einer Enercon E-17 mit 80kW Nennleistung diese Woche zum Mühlenheider Windkraftmuseum geliefert worden.
Bei der E-17 handelt sich um eine der ersten nennenswert erfolgreichen Windkraftanlagen Enercons, da von dieser Baureihe (E-17/E-18) über 100 Maschinen in verschiedenen Versionen gebaut wurden. Nach der Markteinführung 1987 wurde diese 80kW-Maschine bis Mitte der 1990er-Jahre produziert.
Eine Enercon-17, 80kW in Eidersperrwerk, 2014. Foto: Arne Jaeger
Aus museumspädagogischer Sicht ist dieser Maschinentriebstrang, der ohne Gondelverkleidung auf Augenhöhe besichtigt und berührt werden kann, besonders interessant. Alle wichtigen Komponenten einer modernen WKA können direkt besichtigt werden, ohne dass die Gondelverkleidung im Weg ist.
Für dieses Projekt war einiger Organisationsaufwand angefallen, der von Museumsmanager Jaeger geleistet wurde. Der Transport des 5000kg schweren Objekts wurde von Herrn Nobbe aus Twiehausen übernommen, welcher das Museum ebenfalls gerne unterstützt.
Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich herzlich bei der Firma Enercon für diese Spende!
Wir bedanken uns insbesondere bei den Mitarbeitern für die freundliche Unterstützung und den insgesamt reibungslose Ablauf!
Einige Mitglieder des Mühlenheider Windkraftmuseums haben in den vergangenen Wochen ein Spielhaus für den Oppendorfer Kindergarten auf dem Museumsgelände zusammengebaut. Die Aufstellung des Spielhauses am endgültigen Bestimmungsort auf dem Gelände des Kindergartens erfolgt in der 28. und 29. Kalenderwoche durch Vereinsmitglieder. Tatkräftige Helfer werden hierfür noch benötigt da das Objekt sehr schwer ist. Finanziert wurde das Projekt von lokalen Windparkbetreibern.
Das Spielhaus mit Vereinsmitgliedern und Windparkbetreibern.
Vor zwei Tagen ist das Mühlenheider Windkraftmuseum um eine Windkraftanlage reicher geworden. Dieses Mal ist eine der ersten Kukate-Anlagen aus den frühen 1980er-Jahren eingetroffen.
Hierbei handelt es sich um solide, rein mechanisch laufende WKAs im Bereich bis 10kW, welche mit wenig Aufwand von Kleinbetrieben oder Einzelpersonen selbst hergestellt werden können. Auch für Anwendungen in Entwicklungsländern ist das Konzept der Kukate-Anlagen vorgesehen.
Möglich geworden ist diese Aktion durch Vereinsmanager Jaeger, der auch den Transport der Anlage persönlich übernahm. Der Eigentümer, Herr Droste aus Diepenau, ist selbst aktives Mitglied im Mühlenheider Windkraftmuseum und war – nach einem Havarieschaden seiner WKA – mit der Überführung dieser zum Verein sofort einverstanden.
Die Kukate-Anlage in Diepenau, 2016. Foto: A. Jaeger
Im Rahmen der diesjährigen Delegiertenversammlung des Bundesverbandes Windenergie e.V. (BWE) auf der Hannover Messe haben der Vereinsvorsotzende Friedrich Bosse und Dr. Jochen Hennig vom Deutschen Technikmuseum Berlin das Mühlenheider Windkraftmuseum dem BWE vorgestellt. Vor etwa 300 geladenen Gästen wurden die bisherigen Errungenschaften als auch die zukünftigen Ziele des Mühlenvereins erläutert. Der Vortrag stieß auf positive Resonanz. Desweiteren konnten neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden.
Vorsitzende Friedrich Bosse (l.) und Dr.Jochen Hennig auf der BWE-Sitzung. Foto: H. Bartelt
Am vergangenen Freitag bekam das Mühlenheider Windkraftmuseum Besuch sowohl aus Berlin als auch aus den Niederlanden. Dr Jochen Hennig vom Deutschen Technik Museum Berlin wie auch der renommierte Fachjournalist Eize de Vries aus Amersfoort bekamen bei gutem Wetter eine intensive Rundführung duch das Vereinsgelände. Es wurden sowohl die unterschiedlichen WKA-Typen und Entwicklungen besprochen, als auch eine mögliche zukünftige Kooperation zwischen dem Verein und dem Technikmuseum aus Berlin. Beide Besucher betonten die Besonderheit dieser stets wachsenden Sammlung an Windkraftanlagen, wie auch die Notwendigkeit für mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung zu sorgen.
V.l.n.r.: Vereinsmanager Jaeger, Eize de Vries, Schatzmeister Schulz, stellv. Vorsitzende Winkelmann und Dr. Hennig. Foto: J. OelkerEize de Vries (l.) im Fachgespräch mit Vereinsmanager Jaeger. Foto: J. Oelker
Vor wenigen Tagen ist eine Enercon vom Typ E-16 im Lager des Mühlenheider Windkraftmseum eingetroffen. Die Anlage – mit 55kW Leistung und 16m Rotordurchmesser – stammt ursprünglich aus Norden/Ostfriesland und war eine von fünf Maschinen, die 1987 einen der ersten Windparks Deutschlands ausmachten.
Die E-16 Gondel im Lager. Die aufgelöste lange Bauweise mit zwei Lagern, Getriebe und Generator erklärt die – aus heutiger Sicht – ungewöhnliche Gondelform. Foto: Chr. Schulz
Auch für Enercon war der Windpark der Stadtwerke Norden einer der ersten größeren Aufträge. Ebenfalls im Jahr 1987 wurden fünf E-16 Anlagen im Windenergiepark Westküste im Kaiser-Wilhelm-Koog und zehn im Windpark Nordholz bei Cuxhaven aufgestellt.
Der ursprüngliche Windpark mit 5x Enercon-16 55kW im Mai 2006. Foto: A. Jaeger
Die E-16 war Enercons erste erfolgreiche Serien-WKA und wurde von 1987 bis 1990 produziert.
Die drei Rotorblätter der E-16 vom niederländischen Hersteller Stork. Foto: Chr. Schulz
Somit ist es dem Verein gelungen, sowohl ein Exemplar aus der Anfangszeit von Enercon zu sichern, als auch aus einem deutschen Pionierwindpark – lange bevor es das EEG gab und Enercon getriebelose WKAs baute.
Das Mühlenheider Windkraftmuseum arbeitet daran, weitere Anlagentypen von Enercon zu sichern.
Einige Mitglieder des Mühlenheider Windkraftmuseums besuchten vergangene Woche die Demonstrationen am Hambacher Forst in der Nähe zu Köln bzw. Aachen. Mit dem Besuch möchte der Verein sich eindeutig zu Gunsten des Forstabschnittes positionieren und hofft auf dessen Erhalt über das Jahr 2020 hinaus!
Die Mitglieder des Mühlenheider Windkraftmuseums freuen sich über die Erweiterung der schon bestehenden E-Tankstelle.
Zu der schon bestehenden Säule mit zwei Ladepunkten mit Typ-2 /22kW wurde nun eine weitere Ladesäule mit einer CEE-16A Steckdose sowie einer CEE-32A Steckdose und drei Schuko Steckdosen hinzugefügt.
Ab sofort ist das Aufladen bis zu vier Elektroautos sowie neun Elektro- fahrrädern Möglich.
Das Mühlenheider Windkraftmuseum ist wiedereinmal um ein Exponat reicher. Dieses Mal wurde einer der letzten in Deutschland existierenden Eigenbauanlagen aufgenommen. Es handelt sich dabei um eine aus den 1980er-Jahren stammende WKA aus Kirchdorf.
Der Erbauer, Herr Hilbig, war sofort begeistert von der Idee seine Anlage dem Verein vollständig zu übergeben. Durch die Unterstützung und Organisation eines der Vereinsmitglieder, konnte die Übernahme schnell und unkompliziert am vergangenen Freitag durchgeführt werden.
Der Verein dankt Herrn Hilbig für seine Unterstützung und einen reibungslosen Ablauf.