Mit der heutigen Weihnachtsfeier verabschiedet sich das Deutsche Windkraftmuseum für dieses Jahr in die Weihnachtsferien. Wir bedanken uns bei allen Interessierten, die uns dieses besucht und unterstützt haben und wünschen allseits Frohe Weihnachten!
Am 8. April 2025 begrüßte der Bürgermeister von Stemwede Kai Abruszat zusammen mit Jan Philip Ehlers eine internationale Delegation im Deutschen Windkraftmuseum. Er betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Deutschen Windkraftmuseums, das auch von der Gemeinde unterstützt wird. Weiterhin würdigte er die Pionierleistung der Gründer des Deutschen Windkraftmuseums.
Bei dem internationalen Besuch waren Vertreter der World Wind Energy Association (WWEA) und dem englischen Mills Archive Trust zugegen. Der Grund ist ein von der Europäischen Union und des Europarates initiiertes und gefördertes Projekt : „Mills to Megawatts: A Journey of Wind Energy across Europe“. Der Mills Archive Trust reichte in Zusammenarbeit mit der WWEA und mit Unterstützung des Deutschen Windkraftmuseums und des Nordic Folkecenter for Renewable Energy einen Beitrag zum Projekt Mills to Megawatt ein. Während des Treffens wurden die entsprechenden Details der Zusammenarbeit erarbeitet, auch im Zusammenhang mit weiteren Teilnehmern aus Europa, die per Video zugeschaltet waren.
Stefan Gsänger, WWEA-Generalsekretär: “Um gut für die Zukunft gerüstet zu sein, ist es sehr wichtig, dass wir unsere Geschichte kennen. Das Deutsche Windkraftmuseum leistet eine sehr wertvollen Beitrag dazu, die Entstehungsgeschichte der Windtechnologie nicht nur zu bewahren, sondern auch erfahrbar zu machen. Daher war das Museum auch der ideale Treffpunkt für unsere Fachtagung, bei der es darum ging, wie wir europa- und weltweit die Geschichte der Windenergienutzung besser zugänglich machen können. Der Austausch und die Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern soll dazu beitragen, dass solche wichtigen Einrichtungen in ihrer Arbeit in der Zukunft noch gestärkt werden. Ein herzliches Dankeschön für die große Gastfreundschaft.”
Das Museum freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und die positiven Impulse, die aus diesem internationalen Austausch hervorgehen werden.
Im Rahmen des 30-jährigen Bestehens des Vereins Deutsches Windkraftmuseum e.V. überreichte P. Schütte dem Museum ein eigens gefertigtes Modell einer Enercon E-16. Dieses hatte er in mühseliger Kleinarbeit am Computer erstellt und per 3D-Druck ausgedruckt, den Masten hat er aus einem Modellbauladen erstehen können. Das Vereinsmitglied war schon ein paar Tage früher angereist, um die Gelegenheit zu nutzen neben der anstehenden Feier des 30. Jubiläums auch noch die letzte Möglichkeit der Besichtigung des Kraftwerkes Heyden in Petershagen vor dessen Schließung wahrzunehmen. Die offizielle Überreichung des Präsentes fand im Archiv des Museums statt, da hier die lebensgroße Variante der E-16 zu finden ist. Der Vorstand dankt für seine Mühe und den Erhalt des schönen Geschenkes.
Das Deutsche Windkraftmuseum konnte am 09. Oktober 2023 bei dem vergangenen „Hasewind-Stammtisch“ in Osnabrück wieder die Möglichkeit nutzen, sich über 200 Gästen aus Windindustrie, WKA-Betreibern, Projektplanern u.Ä. zu präsentieren.
„Mini-Stand“ des Museums auf dem Hasewind-Stammtisch.
Dies wurde ermöglicht durch Gerhard Hinnah, dem Organisator der Veranstaltung.
An dieser Stelle dankt das Deutsche Windkraftmuseum Gerhard Hinnah herzlichst für die Einladung!
Das von Ulrich Zieske und Arne Jaeger betreute Förderprojekt zum Thema „Erneuerbare Energien – digital kommuniziert und analysiert” ist offiziell erfolgreich abgeschlossen.
Dazu ist im Stemweder Boten ein Artikel erschienen.
Als Reaktion auf die Corona-Pandemie hat die EU mit REACT-EU ein Programm entwickelt, das die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie in Europa mildern soll.
REACT-EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe) sieht für Projekte in NRW insgesamt 400 Mio. Euro für die nächsten zwei Jahre vor. Davon sollen 260 Mio. Euro im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) eingesetzt werden.
EFRE wird von der Landesregierung NRW durchgeführt. Federführend ist hier das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW.
Die NRW Landesregierung hat in 2022 ebenfalls die Produktion eines Dokumentarfilmes in Auftrag gegeben, in dem exemplarisch fünf Projekte aus dem Programm vorgestellt werden, darunter auch das Deutsche Windkraftmuseum e.V.
Unter dem nachfolgenden Link kann der Film auf YouTube ab sofort gesichtet werden.
Im Kreis Minden-Lübbecke finden seit 2019 jährlich die zwei Wettbewerbe „Heimat Preis Minden-Lübbecke “ sowie „Dörfer mit Ideen“ statt. Hierbei werden beispielhaft konkrete Aktionen ausgezeichnet, die einen zukunftsweisenden Charakter haben und als Vorbild für die Region dienen.
Veranstalter ist der Kreis Minden-Lübbecke bzw. das Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Unterstützt wird der Wettbewerb vom NRW-Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG).
Ulrich Zieske, Vorsitzender des Pädagogischen Arbeitskreises des Deutschen Windkraftmuseum e.V. konnte im August 2022 durch einen glücklichen Zufall spontan die Chance ergreifen, den Verein und seine umweltpädagogischen Aktivitäten beim Heimat Preis Minden-Lübbecke anzumelden und am Wettbewerb teilzunehmen.
Ulrich Zieske mit dem Stand für das Deutsche Windkraftmuseum bei der Ausstellung der Wettbewerber auf dem Regionalforum, Preußisch Oldendorf am 20.08.2022
Eine unabhängige Jury hat sich dann im September 2022 für den 1. Preis beim Heimat Preis Minden-Lübbecke für das Deutsche Windkraftmuseum und seine unweltpädagogische Arbeit entschieden. Der Preis ist mit €5000 dotiert.
Überreichung der Siegerurkunde an Ulrich Zieske im Sitzungssaal des Kreishauses.
Überreicht wurden die Preis von Herrn Michael Grosskurth, stellvertr. Landrat.
An dieser Stelle sei Ulrich Zieske noch einmal herzlichst für sein Engagement gedankt!
In diesem Jahr hat Zukunft durch Innovation.NRW – (ZDI) -, das größte MINT-Netzwerk Europas, zum dritten Mal einen Wettbewerb gestartet, bei welchem junge Filmemacher aus NRW ihre Medienprodukte rund um Naturwissenschaften einreichen konnten.
Vereinsmitglied Sarah Spreen aus Arrenkamp, hat hierbei den 1. Preis gewonnen in der Kategorie „Beste Gestaltung“.
Hintergrund:
Sarah hatte vor einigen Jahren ein Video über die Lagerwey LW10.6/20 gedreht und auf die Plattform Youtube geladen. An der Gondel der Lagerwey wurde ein QR-Code angebracht, der per Smartphone zum Video führt. Der Regisseur eines Filmteams, welches im Rahmen des Förderprogrammes „REACT-EU“ im Juni 2022 auf dem Museumsgelände war, wurde auf das Video von Sarah aufmerksam und ermutigte sie an dem Science Video Wettbewerb teilzunehmen.
Der Wettbewerb:
Dabei wurden Kurzfilme bzw. Videos prämiert, welche die MINT-Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik behandeln und diese auf eine kreative und humorvoll lockere Art der Öffentlichkeit kommunizieren.
Die Preise in den Kategorien
Beste Gestaltung
Re-Use
Bester Science Clip
Beste Erklärung
Lustigstes Video
wurden von der Schirmherrin des Wettbewerbs Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, den jungen Gewinnerinnen überreicht.
Die Siegerurkunde für Sarah Spreen beim Science Video Award 2022.
Da sich Sarah gerade für ein Highschool-Jahr in Kanada befindet, konnte sie den Preis nicht persönlich annehmen. Dies übernahm ihre Mutter stellvertretend.
Wir gratulieren Sarah Spreen an dieser Stelle noch einmal herzlichst zum 1. Preis beim Science Video Award 2022!
Das Video von Sarah über die Lagerwey kann unter nachfolgendem Link angesehen werden:
https://youtu.be/7EyyoH9P3W4
Weitere Informationen rund um ZDI wie auch den Science Award befinden sich hier:
Das Deutsche Windkraftmuseum e.V. hatte am 31. März 2022 eine Gruppe von Studenten der EGEA (European Geography Association) zu Besuch.
EGEA ist ein Netzwerk von Geographiestudent:innen und Geographieinteressierten, die den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch seit 30 Jahren innerhalb Europas fördern und ausbauen. Zurzeit hat EGEA etwas über 90 Standorte in knapp 30 europäischen Ländern.
Die Studenten nach der Führung auf dem Museumsgelände. Foto: Timmermann
Die Studenten besuchten das Deutsche Windkraftmuseum im Rahmen des Western Regional Congress 2022, der vom 28.03. bis zum 02.04.2022 auf dem Gelände der DJH Damme stattfand. Etwa 130 jungen geographie-interessierten Teilnehmer:innen befassten sich mit gesellschaftlich relevanten und zukunftsgerichteten Themenfeldern rund um erneuerbare Energien.
Die Besucher während der Rundführung über das Gelände. Foto: Ruthledge
Nach einer Führung durch das Museumsgelände mit Erklärungen zu den Freilichtexponate folgten Experimente im Vereinsheim durch Ulrich Zieske (Vorsitzender des päd. Beirates) zu Grundlagen der Windausrichtung, Leistungsregelung und zu Auswirkungen des Bernoulli-Effektes bei historischen Windmühlen und modernen Windkraftanlagen sowie zum Thema Infraschall.
Ulrich Zieske nach seinem Vortrag im Vereinsheim. Foto: Timmermann
Zum zweiten Vortrag war Dipl.-Ing. Heiner Gerbracht (energy engineering Gerbracht, Osnabrück) eingeladen, welcher internationale Projekte für erneuerbare Energie entwickelt und den gesamten Bereich der Windenergie, Photovoltaik, Stromspeicher und Politik in seinem Vortrag behandelte.
Zum Abschluss informierte Jonas Töpken, Bürgerdialog Stromnetz, über die Energiewende und den Stromnetzausbau sowie insbesondere um die Herausforderungen beim Planungs- und Genehmigungsprozess neuer Leitungen.
Alle Beteiligten waren mit diesem sehr informativen und vielseitigen Museumsbesuch zufrieden.
Am 23.03.2022 konnte sich das Deutsche Windkraftmuseum über einen besonderen Besuch freuen: Die beiden Landtagskandidat*innen Jana Sasse und Benjamin Rauer sowie die NRW-Spitzenkanidation Mona Neubaur konnten sich bei strahlendem Sonnenschein ein genauen Eindruck über die Sammlung des Deutschen Windkraftmuseum verschaffen.
Zusammen mit Wilfried Winkelmann begutachten die drei Politiker Freilichtexponate auf dem Museumsgelände.
Alle drei Kandidat*innen sind Mitglied bei Bündnis90/Die Grünen und werden bei der im Mai anstehenden NRW-Landtagswahl antreten.
Die drei Kanidat*innen zusammen mit Friedrich Bosse, Ulrich Zieske und Wilfried Winkelmann auf der Dornier 5,5m.
Das Deutsche Windkraftmuseum bedankt sich bei den drei Politikern für ihren Besuch und wünscht für die kommende Landtagswahl viel Glück!