04.11.2019

Schul-AG  besucht
Deutsches Windkraftmuseum

Am letzten Donnerstag, dem 31.Oktober, machten sich die Schüler der Natur-Geschichte-AG der Birger-Forell-Sekundarschule aus Espelkamp auf den Weg zum Deutschen Windkraftmuseum. Die Besucher wurden im Museum von Wilfried Winkelmann empfangen und sogleich entlang der Exponate durch das Freigelände geführt.

Im Anschluss gab es eine Einführung zur  Umwelt- und Klimaschutz-Problematik und zur Energiewende. Dann ging es weiter zu einem Modell einer historischen, „alten“ Windmühle, an dem Wilfried Winkelmann Themen wie Windrichtung, Windstärke und den früheren Betrieb einer Windmühle zum Mehl Mahlen altersgerecht erläuterte.

Anschließend begab sich die Gruppe zu den historischen Windkraftanlagen, die in Sichthöhe betrachtet werden können. So war für die Schüler ein Einblick in die Technik der Maschinenköpfe  möglich.

Zur Überraschung der jungen Besucher gab es auch etwas Praktisches zu tun. Es wurden unter Anleitung Windkraftmodelle zusammengebaut und nach Bauanleitung Windkraftanlagen aus Pappe zusammengesetzt, die anschließend mit nach Hause genommen werden konnten.
Schließlich gab es für jüngere Geschwisterkinder der Schüler auf Wunsch Ausmalhefte und auch Windenergie-Broschüren zum Mitnehmen, die vom Bundesverband Windenergie aus Berlin zur Verfügung gestellt worden waren. Die begleitende Lehrerin Stephanie Sundermeier kündigte bereits an, dass es am Tag der offenen Tür der Sekundarschule über den Besuch im Windkraftmuseum einen Informationsstand der AG geben wird. Abschließend bedankte sich Wilfried Winkelmann für den Besuch und das sehr interessierte Mitwirken der Kinder.

Die Schul-AG auf dem Museumsgelände.

 

20.08.2019

Artikel in Wind Power Monthly

In der August-Ausgabe von „Wind Power Monthly“ wird auf vier Seiten die Arbeit des Deutschen Windkraftmuseums e.V. ausführlich in englischer Sprache beschrieben.

Eines der Exponate des Vereins (WKA Trebur) hat es zudem auf die Titelseite geschafft (linke Hälfte).

Titelseite der aktuellen Wind Power Monthly-Ausgabe von August 2019. Quelle: Wind Power Monthly, London.

Es ist der erste internationale Bericht über den Verein und wird weltweit vom Fachpublikum gelesen werden.

Wind Power Monthly erscheint seit 1985 und gilt seit vielen Jahren bereits als die führende internationale Fachzeitschrift im Windenergiebereich.

Das Deutsche Windkraftmuseum bedankt sich herzlichst bei allen Beteiligten für diesen Meilenstein in der Kommunikation des Vereins!

Der gesamte Artikel kann nachfolgend als PDF-Datei heruntergeladen werden:

2019_Aug – WindPower monthly-DWM

03.08.2019

Artikel in der Neuen Energie

In der neuesten Ausgabe der „Neuen Energie“ wird die zukünftige Unterstützung des Deutschen Windkraftmuseums durch den Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) thematisiert.

Der Verein bedankt sich sowohl bei der Neuen Energie für diesen Beitrag als auch beim BWE für sein Engagement.

Zum Herunterladen anklicken.

Quelle: Neue Energie, Juli 2019

 

02.08.2019

In eigener Sache

Liebe Vereinsmitglieder!
Liebe Windkraftfreunde!

Der Vereinsname „Mühlenheider Windkraftmuseum e.V.“ ist mit sofortiger Wirkung abgemeldet.

Alle zukünftigen Aktivitäten rund um das Windkraftmuseum an der Mühlheide laufen ab sofort unter dem Namen

„Deutsches Windkraftmuseum e.V.“.

Die Umbenennung wurde im Rahmen einer Vereinsversammlung beschlossen und basiert auf der nationalen bzw. internationalen Ausrichtung des Museums.

Standort und allgemeine Zielsetzung sind jedoch geblieben.

Der Vollständigkeit halber sind für Interessierte nachfolgend viele Artikel vom Mühlenheider Windkraftmuseum übernommen worden.

 

12.07.2019

Zweite Enercon im Museum angekommen

Direkt aus dem Hause Enercon in Aurich ist der Triebstrang einer Enercon E-17 mit 80kW Nennleistung diese Woche zum Mühlenheider Windkraftmuseum geliefert worden.

Bei der E-17 handelt sich um eine der ersten nennenswert erfolgreichen Windkraftanlagen Enercons, da von dieser Baureihe (E-17/E-18) über 100 Maschinen in verschiedenen Versionen gebaut wurden. Nach der Markteinführung 1987 wurde diese 80kW-Maschine bis Mitte der 1990er-Jahre produziert.

Eine Enercon-17, 80kW in Eidersperrwerk, 2014. Foto: Arne Jaeger

Aus museumspädagogischer Sicht ist dieser Maschinentriebstrang, der ohne Gondelverkleidung auf Augenhöhe besichtigt und berührt werden kann, besonders interessant. Alle wichtigen Komponenten einer modernen WKA können direkt besichtigt werden, ohne dass die Gondelverkleidung im Weg ist.

Für dieses Projekt war einiger Organisationsaufwand angefallen, der von Museumsmanager Jaeger geleistet wurde. Der Transport des 5000kg schweren Objekts wurde von Herrn Nobbe aus Twiehausen übernommen, welcher das Museum ebenfalls gerne unterstützt.

Der E-17 Triebstrang und eine Montageplatform startklar auf dem Weg nach Stemwede. Foto: Enercon

Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich herzlich bei der Firma Enercon für diese Spende!

Wir bedanken uns insbesondere bei den Mitarbeitern für die freundliche Unterstützung und den insgesamt reibungslose Ablauf!

 

24.06.2019

Unterstützung für Kindergarten

Einige Mitglieder des Mühlenheider Windkraftmuseums haben in den vergangenen Wochen ein Spielhaus für den Oppendorfer Kindergarten auf dem Museumsgelände zusammengebaut. Die Aufstellung des Spielhauses am endgültigen Bestimmungsort auf dem Gelände des Kindergartens erfolgt in der 28. und 29. Kalenderwoche durch Vereinsmitglieder. Tatkräftige Helfer werden hierfür noch benötigt da das Objekt sehr schwer ist. Finanziert wurde das Projekt von lokalen Windparkbetreibern.

Das Spielhaus mit Vereinsmitgliedern und Windparkbetreibern.

 

02.05.2019

Kukate: Weiteres Unikat eingetroffen

Vor zwei Tagen ist das Mühlenheider Windkraftmuseum um eine Windkraftanlage reicher geworden. Dieses Mal ist eine der ersten Kukate-Anlagen aus den frühen 1980er-Jahren eingetroffen.

Hierbei handelt es sich um solide, rein mechanisch laufende WKAs im Bereich bis 10kW, welche mit wenig Aufwand von Kleinbetrieben oder Einzelpersonen selbst hergestellt werden können. Auch für Anwendungen in Entwicklungsländern ist das Konzept der Kukate-Anlagen vorgesehen.

Möglich geworden ist diese Aktion durch Vereinsmanager Jaeger, der auch den Transport der Anlage persönlich übernahm. Der Eigentümer, Herr Droste aus Diepenau, ist selbst aktives Mitglied im Mühlenheider Windkraftmuseum und war – nach einem Havarieschaden seiner WKA –  mit der Überführung dieser zum Verein sofort einverstanden.

Die Kukate-Anlage in Diepenau, 2016. Foto: A. Jaeger

 

07.04.2019

Hannover Messe: Vortrag auf BWE-Delegiertenversammlung

Im Rahmen der diesjährigen Delegiertenversammlung des Bundesverbandes Windenergie e.V. (BWE) auf der Hannover Messe haben der Vereinsvorsotzende Friedrich Bosse und Dr. Jochen Hennig vom Deutschen Technikmuseum Berlin das Mühlenheider Windkraftmuseum dem BWE vorgestellt. Vor etwa 300 geladenen Gästen wurden die bisherigen Errungenschaften als auch die zukünftigen Ziele des Mühlenvereins erläutert. Der Vortrag stieß auf positive Resonanz. Desweiteren konnten neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden.

Vorsitzende Friedrich Bosse (l.) und Dr.Jochen Hennig auf der BWE-Sitzung. Foto: H. Bartelt

 

25.03.2019

Internationaler Besuch im Museum

Am vergangenen Freitag bekam das Mühlenheider Windkraftmuseum Besuch sowohl aus Berlin als auch aus den Niederlanden. Dr Jochen Hennig vom Deutschen Technik Museum Berlin wie auch der renommierte Fachjournalist Eize de Vries aus Amersfoort bekamen bei gutem Wetter eine intensive Rundführung duch das Vereinsgelände. Es wurden sowohl die unterschiedlichen WKA-Typen und Entwicklungen besprochen, als auch eine mögliche zukünftige Kooperation zwischen dem Verein und dem Technikmuseum aus Berlin. Beide Besucher betonten die Besonderheit dieser stets wachsenden Sammlung an Windkraftanlagen, wie auch die Notwendigkeit für mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung zu sorgen.

V.l.n.r.: Vereinsmanager Jaeger, Eize de Vries, Schatzmeister Schulz, stellv. Vorsitzende Winkelmann und Dr. Hennig. Foto: J. Oelker

 

Eize de Vries (l.) im Fachgespräch mit Vereinsmanager Jaeger. Foto: J. Oelker

 

15.03.2019

Artikel in der Neuen Energie

In der neuesten Ausgabe der „Neuen Energie“ wurden auf einer Doppelseite das Mühlenheider Windkraftmuseum sowie die aktuelle Entwicklung und zukünftige Projekte vorgestellt.

Der Verein bedankt sich bei der Neuen Energie für diesen Beitrag.

 

 

10.02.2019

Erste Enercon im Mühlenheider Windkraftmuseum

Vor wenigen Tagen ist eine Enercon vom Typ E-16 im Lager des Mühlenheider Windkraftmseum eingetroffen. Die Anlage – mit 55kW Leistung und 16m Rotordurchmesser – stammt ursprünglich aus Norden/Ostfriesland und war eine von fünf Maschinen, die 1987 einen der ersten Windparks Deutschlands ausmachten.

Die E-16 Gondel im Lager. Die aufgelöste lange Bauweise mit zwei Lagern, Getriebe und Generator erklärt die – aus heutiger Sicht – ungewöhnliche Gondelform. Foto: Chr. Schulz

Auch für Enercon war der Windpark der Stadtwerke Norden einer der ersten größeren Aufträge. Ebenfalls im Jahr 1987 wurden fünf E-16 Anlagen im Windenergiepark Westküste im Kaiser-Wilhelm-Koog und zehn im Windpark Nordholz bei Cuxhaven aufgestellt.

Der ursprüngliche Windpark mit 5x Enercon-16 55kW im Mai 2006. Foto: A. Jaeger

Die E-16 war Enercons erste erfolgreiche Serien-WKA und wurde von 1987 bis 1990 produziert.

Die drei Rotorblätter der E-16 vom niederländischen Hersteller Stork. Foto: Chr. Schulz

Somit ist es dem Verein gelungen, sowohl ein Exemplar aus der Anfangszeit von Enercon zu sichern, als auch aus einem deutschen Pionierwindpark  – lange bevor es das EEG gab und Enercon getriebelose WKAs baute.

Das Mühlenheider Windkraftmuseum arbeitet daran, weitere Anlagentypen von Enercon zu sichern.

 

 

15.12.2018

Artikel im Diepholzer Kreisblatt und Westfalenblatt

Im Dezember haben das Diepholzer Kreisblatt und das Westfalenblatt über das Mühlenheider Windkraftmuseum berichtet. Hierbei handelt es sich primär um den Besuch von Prof. Gasch und Jan Oelker aus Berlin sowie die zukünftigen Aktivitäten des Vereins.

Quelle: Diepholzer Kreisblatt, Syke
Quelle: Westfalen-Blatt, Bielefeld

 

15.10.2018

Bericht in der Neuen Energie

Auch die Neue Energie hat nun über das Mühlenheider Windkraftmuseum in Ausgabe 10/2018 berichtet.

An dieser Stelle sei auch der Neuen Energie für diesen Beitrag gedankt.

Zum Herunterlanden klicken.

Quelle: Neue Energie, Berlin

 

07.10.2018

Besuch beim Hambacher Forst

Einige Mitglieder des Mühlenheider Windkraftmuseums besuchten vergangene Woche die Demonstrationen am Hambacher Forst in der Nähe zu Köln bzw. Aachen. Mit dem Besuch möchte der Verein sich eindeutig zu Gunsten des Forstabschnittes positionieren und hofft auf dessen Erhalt über das Jahr 2020 hinaus!

Vereinsmitglieder Nahe der Demonstranten.

 

13.09.2018

Artikel im Westfalen-Blatt

Das Westfalen-Blatt hat ebenfalls über unseren Verein berichtet.

Zum Herunterladen auf das Bild klicken.

Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich auch beim Westfalen-Blatt für den Artikel.

Quelle: Westfalen-Blatt, Bielefeld

 

06.09.2018

Artikel in der Neuen Westfälischen

Über das Mühlenheider Windkraftmuseum ist am 06.09.2018 in der Tageszeitung Neue Westfälische ein Artikel erschienen. Die NW berichtet hierbei über  Exponate, Museumsaktivitäten sowie Zukunftspläne.

Die nachfolgende Datei kann zum Lesen heruntergeladen werden. Hierzu auf das Bild klicken.

Quelle: Neue Westfälische, Bielefeld

Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich bei der Neuen Westfälischen für den Artikel.

 

02.09.2018

E-Tankstelle: Erweiterung

Die Mitglieder des Mühlenheider Windkraftmuseums freuen sich über die Erweiterung der schon bestehenden E-Tankstelle.

Zu der schon bestehenden Säule mit zwei Ladepunkten mit Typ-2 /22kW wurde nun eine weitere Ladesäule mit einer CEE-16A Steckdose sowie einer CEE-32A Steckdose und drei Schuko Steckdosen hinzugefügt.

Ab sofort ist das Aufladen bis zu vier Elektroautos sowie neun Elektro- fahrrädern Möglich.

 

02.07.2018

Artikel im Windkraft Journal

Über das Mühlenheider Windkraftmuseum ist in der Juni-Ausgabe des Windkraft Journals ein zweiseitiger Artikel erschienen. Das Windkraft Journal, welches seit 1980 erscheint, berichtet hierbei über aktuelle Projekte, Exponate und die zahlreichen Besucher des Museums.

Die nachfolgenden Dateien können zum Lesen heruntergeladen werden. Hierzu auf die Bilder klicken.

Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich beim Windkraft Journal für die kostenlose Bereistellung des Artikels.

Quelle: Windkraft Journal & Natürliche Energien, Seevetal.

 

16.03.2018

Neues Exponat eingetrofen

Das Mühlenheider Windkraftmuseum ist wiedereinmal um ein Exponat reicher. Dieses Mal wurde einer der letzten in Deutschland existierenden Eigenbauanlagen aufgenommen. Es handelt sich dabei um eine aus den 1980er-Jahren stammende WKA aus Kirchdorf.

Der Erbauer, Herr Hilbig, war sofort begeistert von der Idee seine Anlage dem Verein vollständig zu übergeben. Durch die Unterstützung und Organisation eines der Vereinsmitglieder, konnte die Übernahme schnell und unkompliziert am vergangenen Freitag durchgeführt werden.

Der Verein dankt Herrn Hilbig für seine Unterstützung und einen reibungslosen Ablauf.

Eigenbau Hilbig, November 2016 Foto: A. Jaeger

 

01.03.2018

Besuch zweier echter Pioniere

Am Freitag den 23.02.2018 hatte das Mühlenheider Windkraftmuseum die Ehre den niederländischen Windkraftpionier Henk Lagerwey zu empfangen. Ebenfalls mit dabei war Jos Beurskens, ehemaliger Mitarbeiter des ECN.

Beide sind seit den 1970er Jahren im Windkraftberech tätig und haben die niederländische bzw. europäische Windindustrie entscheidend mitgeprägt. Während Beurskens sich auf Forschung und Zertifizierung konzentrierte, entwickelte Lagerwey die berühmten nach ihm benannten – meist zweiflügligen –  Windkraftanlagen. Diese sind neben den Niederlanden auch in Deutschland noch zahlreich angesiedelt.

Foto: J. Beurskens

Durch die Bemühungen eines unserer Mitglieder wurde dieses Treffen ermöglicht. Bei klirrender Kälte aber strahlendem Sonnenschein gab es eine ausführliche Rundfürung durch das Museum mit seinen Exponaten und dem Lager. Im Anschluss wurden noch zwei Lagerwey-Anlagen in der Nähe des Museums besichtigt.

Dieses wahrlich spezielle Treffen wurde von allen Beteiligten als sehr angenehm, informativ und konstruktiv gesehen. Das Mühlenheider Windkraftmuseum dankt den Beiden für ihr Erscheinen!

 

25.10.2017

Startschuss für die „Energiewenden“

Am 20.10.2017 hat offiziell die einjährige Sonderausstellung „Energiewenden“ des Landschaftsverband Rheinland (LVR) in der Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen begonnen.

Auch das Mühlenheider Windkraftmuseum ist dort vertreten. Nach einer ersten Anfrage des LVR vor einem Jahr und einem darauffolgenden persönlichen Treffen in Stemwede entschied man sich, seitens des Verbandes, in der Ausstellung die Windkraft durch zwei Rotorblätter einer HSW 30 zu repräsentieren. Diese werden vom Mühlenheider Windkraftmuseum für die gesamte Laufzeit kostenlos zur Verfügung gestellt.

Infostand: Der Windkraftbereich hält mit den beiden HSW-Rotorblättern, Infoplakaten und einem Messemodel einer Senvion-Anlage einiges parat. Foto: A. Jaeger

Aus Platzgründen konnte leider nicht die WKA-Gondel ausgestellt werden. Deshalb entschloss man sich, in die Höhe zu bauen. So wurden die zwei GFK-Rotorblätter kurzerhand an der Wand „aufgehängt“.

Improvisation: Eine vom LVR angefertigte „Stahlnabe“ hält die beiden Rotorblätter zusammen – und in die Höhe. Foto: A. Jaeger

Der LVR möchte, als rheinländischer Kommunalverband mit sozialer und kultureller Ausrichtung, der Allgemeinheit die verschiedenen „Energieepochen“ der letzten 500 Jahre näher bringen und durch interaktive Anwendungsmöglichkeiten erlebbar machen. Von ersten Windmühlen im Mittelalter, über die industrielle Revolution des 19 Jahrhunderts, Öl, Gas und Atomenergie Mitte des 20 Jahrhunderts, bis hin zu den erneuerbaren Energien ab den 1980er-Jahren bekommt der Besucher einen detaillierten Einblick in Technologie, Gesellschaft und dem Verhältnis Mensch und Umwelt im Laufe von mehreren Jahrhunderten. Der Fokus dieser Austellung liegt zwar auf NRW bzw. dem Ruhrgebiet, hat jedoch auch für Deutschland und Europa Gültigkeit.

Innovation: Ein Tablet hält für Besucher weitere Informationen zum jeweiligen Themenbereich bereit. Hier: Die HSW 30 und ein Verweis zum Mühlenheider Windkraftmuseum. Foto: A. Jaeger
Information: Alle Infostände haben einen QR-Code, mit dem der Besucher mehr Information über das Tablet abfragen kann. Foto: A. Jaeger
Infoflyer:Selbstverständlich ist das Mühlenheider Windkraftmuseum in Oberhausen auch mit der hauseigenen Broschüre vertreten. Foto: A. Jaeger

Das Mühlenheider Windkraftmuseum dankt dem LVR für die Initiative, das Vertrauen und die gelungene Zusammenarbeit!

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

 

20.10.2017

Besuch des Klimabündnis im Mühlenkreis e.V.

Am 08.10.2017 waren sieben Interessenten des Klimabündnisses im Mühlenkreis e.V. zu Gast im Mühlenheider Windkraftmuseum. Das Klimabündnis im Mühlenkreis ist ein lokaler Verein mit Sitz in Rahden. Ziel des Vereins ist es, dass bis 2030 das Gebiet des Mühlenkreises vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt wird.

Link zum Klimabündnis

Wilfried Winkelmann im Gespräch mit aufmerksamen Besuchern des Klimabündnisses.

 

18.10.2017

Internationaler Besuch von der Leibniz Universität Hannover

Im Rahmen einer Summerschool-Veranstaltung der Leibniz Universität Hannover war am vergangenen Samstag eine Gruppe afrikanischer Studenten des Instituts für Gartenbauliche Produktionssysteme zu Besuch im Mühlenheider Windkraftmuseum. Die Studenten bekamen bei dieser Veranstaltung einen detailierten Einblick in die Geschichte der Windenergieanlagen und die stürmische Entwicklung dieser Technologie.

Ein prächtiger Spätsommer lud ein zu reger Aktivität auf dem Museumsgelände.

Abgerundet wurde der Besuch durch einen Fachvortrag von Jan Winkelmann und der einmaligen Gelegeheit, auf einem neuartigen „E-Bike“ fahren zu können. Gespeist mit Windstrom natürlich.

Das „E-Bike“ sorgte für reges Interesse.

Der Besuch wurde von den Gaststudenten durchgehend positiv bewertet. Rundführung, Exponate, Vortrag und Verköstigung haben einen bleibenden guten Eindruck hinterlassen.

Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich für die Initiative der Leibniz Universität Hannover und steht für weitere Projekte gerne zur Verfügung.

 

25.09.2017

WKA Mroz: Eine neue Rarität

Das Mühlenheider Windkraftmuseum ist wiedereinmal um eine besondere Windkraftanlage reicher. Nachdem bereits Rotorblattsegmente sowie die Nabe einige Wochen zuvor von zwei Vereinsmitgliedern angeliefert wurden, traf am verganen Freitag die Gondel einer WKA Mroz 16-55 auf dem Lagergelände des Vereins ein. Damit ist eine der wenigen von der Firma Mroz hergestellten WKAs nun gesichert. Mroz hatte Mitte der 1990er-Jahre etwa zehn WKAs zwischen 55kW und 75kW hauptsächlich im Großraum Münster sowie Westmünsterland errichtet. Die Firma beendete jedoch nach wenigen Jahren ihre Aktivitäten aus wirtschaftlichen Gründen, was dazu führte, dass Mroz ein Insider-Tipp war und bis heute blieb.

Baugleiche WKA Mroz 16-55 in Wielen, 2014. Foto: A. Jaeger
Das Anheben der Gondel auf dem 30m hohen Gittermast wurde aufmerksam verfolgt. Foto: A. Jaeger

Die WKA stammt ursprünglich aus Arnsberg-Kirchlinde, wo sie bis zu einer Havarie im Jahre 2003 in Betrieb war.

Das Mühlenheider Windkraftmuseum bedankt sich beim Betreiber, Herrn Bauerdick, für die Bereitstellung dieser Anlage sowie die tatkräftige Unterstützung bei den Demontagearbeiten.

 

02.09.2017

Köster Adler-25: Rotorblätter aus einem Pionierwindpark

Seit mehreren Jahren bereits ist die Gondel einer Köster Adler-25 (165kW) Teil des Mühlenheider Windkraftmuseums. Die Firma Köster aus Heide, besser bekannt für ihre Windpumpen, die um 1900 in Deutschland und den Niederlanden weit verbreitet waren, hatte in den 1980er und frühen 1990er-Jahren auch moderne WKAs gefertigt. Zwei dieser Anlagen wurden 1989 im berühmten Windenergiepark Westküste im Kaiser-Wilhelm-Koog installiert. Dieser Windpark, dessen Startschuss 1987 fiel, gilt als einer der wichtigen Kapitel der deutschen Windenergiegeschichte. Zusammen mit den damaligen MAN Aeroman, Enercon und Elektromat-Anlagen, waren die beiden Adler-25 direkte „Nachfolger“ des 1988 demontierten GROWIAN.

Nun ist es zwei Vereinsmitgliedern gelungen, Teile der Originalrotorblätter genau dieser zwei Maschinen vor der Verschrottung zu bewahren. Vom Blattwurzelbereich als auch vom Blattspitzenbereich sind jeweils 3m von einem ehemaligen WKA-Betreiber aus dem Nachbarort Barlt übernommen worden.

Vordergrund: Eine der zwei Köster Adler-25. Hintergrund: Erweiterung des Windenergieparks Westküste von 1993 mit WKAs zischen 250kW und 500kW. Kaiser-Wilhelm-Koog, August 1997. Foto: A. Jaeger

Somit wird im Mühlenheider Windkraftmuseum ein weiteres spannendens Kapitel deutscher Windkraftgeschichte erlebbar gemacht.

 

03.03.2017

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Wie jedes Jahr findet auch in 2017 die Jahreshauptversammlung des Vereins statt.

Im Folgenden alle wichtigen Daten:

Donnerstag, 16.03.2017, 19:00 Uhr

Vereinsheim, Mühlheide 14, 32351 Stemwede-Oppendorf

Im Anschluss an die Tagenspunkte, die besprochen werden, besteht die Möglichkeit, den Film „Power to Change“ gemeinsam zu sehen.

Alle weiteren Informationen können der Einladung entnommen werden, die separat verschickt wird.

Es sind alle eingeladen, die interessiert sind – auch ohne Mitgliedschaft!

Mit herzlichen Grüßen,

Der Vorstand

 

23.02.1017

Neue Exponate eingetroffen

Das Mühlenheider Windkraftmuseum ist um zwei seltene Windkraftanlagen reicher. Im November erhielt der Verein eine deutsche Windkraftanlage der Firma Brümmer aus den 1980er-Jahren. Die WKA wurde in Altenbeken (Paderborn) von einer KFZ-Firma betrieben und leistete etwa 10kw. Brümmer war ein deutscher Windkraftpionier, der schon in den 1970er-Jahren in Kleinserien fertigte.

Die Brümmer-Anlage im Originalzustand in Altenbeken im Jahr 2006. Foto: A. Jaeger

Die zweite WKA traf im Dezember ein und stammt aus dem Nachbarland Frankreich. 1983 wurde auf dem Gelände der Uni Oldenburg eine 5kw Anlage der französischen Firma AeroWatt installiert. Später wurden Gondel und Rotor ausgetauscht durch eine neuere Anlagenversion, die vom AeroWatt-Nachfolger Vergnet stammt. Dieses Unternehmen fertigt auch heute noch WKAs bis 1000kw. Dank einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Verein, der Uni Oldenburg und dem dort ansässigen Forschungsinstitut Forwind  besitzt das Mühlenheider Windkraftmuseum nun die Vergnet-Anlage. Mit dem Eintreffen dieser französchen Anlage sind in Stemwede nun Windkraftanlagen aus fünf Ländern vertreten. Diese sind Dänemark, DDR, Deutschland, Frankreich und die Niederlande!

Die bereits demontierte Vergnet auf dem Gelände der Uni Oldenburg. Foto: A. Jaeger
Vereinsmitglieder beim Aufladen der Komponenten zum Transport nach Stemwede. Foto: A. Jaeger

 

29.11.2016

Neue E-Tankstelle am Mühlenheider Windkraftmuseum eröffnet

Anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes Wind Energie am Samstag, den 26.11.2016 im Deutschen Energieforum, direkt am Mühlenheider Windkraftmuseum, eröffnete Wilfried Winkelmann die erste E-Mobil-Tankstelle in Stemwede-Oppendorf gespeist mit 100% Energie aus Wind- und Solarstrom.

Es wurden verschiedene Elektrofahrzeuge präsentiert und konnten teilweise auch probegefahren werden. Die sogenannte „E-Zapfsäule“ wurde von der Firma Vensys Elektrotechnik GmbH aus Diepholz gesponsert, die sich auf Windenergie und Speichertechnologie spezialisiert hat.

Herr Winkelmann bietet derzeit das Laden von Elektrofahrzeugen kostenlos an. Es können zwei Fahrzeuge mit Typ 2 Anschlüssen gleichzeitig geladen werden. Weitere Steckersysteme sind ebenfalls vorhanden.

Während des Ladevorgangs sind die Autofahrer herzlichst eingeladen, sich das Mühlenheider Windkraftmuseum und seine einzigartige Sammlung an Windkraftanlagen näher anzusehen.

Einweihung der neuen Stromtankstelle am Mühlenheider Windkraftmuseum in Stemwede-Oppendorf.
Die neue Stromtankstelle und Elektroautos wecken großes Interesse.

 

23.11.2016

BWE-Hauptversammlung im Mühlenheider Windkraftmuseum

Am Samstag, den 26.11.2016 um 14 Uhr, führt der Bundesverband WindEnergie e.V. seine diesjährige Jahreshauptversammlung im Energieforum des Mühlenheider Windkraftmuseums durch.

Um 15 Uhr findet die Einweihung der ersten kostenlosen E-Mobil-Tankstelle in der Gemeinde Stemwede statt. Die hier zu tankende Energie besteht ausschließlich aus erneuerbaren Quellen. Ab 16 Uhr wird der Film „Power to Change“ gezeigt. In diesem Film wird erklärt, was es mit der sogenannten Energiewende auf sich hat.

Parallel hierzu findet von 13 Uhr bis 17 Uhr eine Ausstellung zur Elektromobilität statt. Hier besteht auch die Möglichkeit einer Probefahrt mit verschiedenen Elektrofahrzeugen.

 

28.09.2016

RTL zu Besuch beim Mühlenheider Windkraftmuseum

Für einen Bericht im TV bekam das Mühlenheider Windkraftmuseum am 15. September Besuch von RTL. Im Mittelpunkt standen insbesondere die bereits fertigen Exponate, sowie die grundsätzlichen Aktivitäten des Museums. Akteure des Vereins wie Wilfried Winkelmann und seine Söhne oder Dietrich Koch kommen ebenfalls zu Wort. Die Ausstrahlung fand am Freitag, den 23.September statt. Der Beitrag kann unter dem nachfolgenden Link gesehen werden:

http://www.rtl-west.de/beitrag/artikel/abgedrehtes-museum/

Unser Dank geht an die Energieagentur NRW, welche diesen Beitrag ermöglicht hat.

 

13.05.2016

Energieagentur NRW zu Besuch in Stemwede

Am vergangenen Mittwoch waren sieben Mitabeiter der Energieagentur NRW zu Besuch beim Mühlenheider Windkraftmuseum. Nach einer kurzen Besichtigung der Tacke TW 1.5 in Stemwede-Drohne, welche für das Museum erwirtschaftet, ging es weiter zum Museum nach Oppendorf. Die Gruppe erhielt von Wilfried Winkelmann eine ausführliche Rundführung und durfte die bereits aufgebauten Exponate bestaunen. Ziel des Treffens für die Energieagentur war es, einen Einblick in Deutschlands erstes und einziges Windkraftmuseum zu erhalten. Ein lohnender Termin in Anbetracht der steigenden Bedeutung der Windkraft in Deutschland. Das Team der Energieagentur zeigte sich sehr beeindruckt und möchte die Zusammenarbeit mit dem Mühlenheider Windkraftmuseum fortführen.

Foto: Energieagentur NRW